Unternehmens-Werk erklärt: Wozu genau benötigst du einen Businessplan? – 21 Gründe 

Für Menschen, die noch ganz am Anfang ihrer Unternehmensgründung stehen – sei es eine kleine freiberufliche Tätigkeit von Zuhause oder ein neues Unternehmen mit Büro und einem anfänglichen Pool an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – ist ein professioneller Businessplan von großer Bedeutung. Er ist ein Fahrplan, eine Gliederung, ein Dokument, das erklärt, was dein Unternehmen ist, was die Ziele des Unternehmens sind und wie genau diese Ziele erreicht werden sollen. Der Businessplan ist also ein Dokument, welches dein Unternehmen als Ganzes definiert. Aber was bringt dir eine solche Detailanalyse deines Unternehmens eigentlich? 

Vielleicht stellst du dir Fragen wie:

➡️ Wie wichtig ist ein Businessplan?

➡️ Was bringt eine solche Detailanalyse meines Unternehmens eigentlich?

➡️ Wie macht man einen Businessplan?

➡️ Was gehört zu einem Businessplan?

Wir von Unternehmens-Werk sind eine professionelle Unternehmensberatung mit Sitz in Köln. In dem folgenden Artikel haben wir 21 gute Gründe zusammengestellt, warum du einen Businessplan benötigst und dieser so wichtig ist.  

💡 Solltest du deinen Businessplan selber schreiben wollen, empfehlen wir dir, dich bei auftretenden Fragen auf jeden Fall mit einem unserer professionellen Unternehmensberaterinnen und -beratern in Verbindung zu setzen – Kontakt

21 Gründe, warum du einen Business Plan erstellen solltest

1. Er beweist, dass du es mit deiner Geschäftsidee ernst meinen 

Ein formeller Businessplan ist notwendig, um allen interessierten Parteien – Banken, Ämtern, Mitarbeitern, Investoren, Partnern und Ihnen selbst – zu zeigen, dass du dich zum Aufbau des Unternehmens verpflichtet fühlst. Die Erstellung deines Plans zwingt dich dazu, Strategien zu finden, die das Wachstum deines Unternehmens vorantreiben, bestehende Methoden zu durchdenken und Strukturen kritisch zu hinterfragen.

2. Im Businessplan werden operative Meilensteine festgelegt 

Im Businessplan sollten alle Meilensteine, die für den langfristigen Erfolg deines Unternehmens wichtig sind, festgelegt werden. Um Guy Kawasaki zu paraphrasieren: Ein Meilenstein ist ein Ereignis, das bedeutend genug ist, um deinem Ehepartner davon zu erzählen (ohne ihn oder sie zu Tode zu langweilen). Würdest du zuhause erzählen, dass du die Firmenbroschüre überarbeitet hast? Wahrscheinlich nicht. Aber du würdest sicherlich die Nachricht mitteilen, dass du die neue Website gestartet oder einen Jahresumsatz von einer Millionen Euro erreicht hast. 

3. Er hilft dabei die Konkurrenz besser zu verstehen

Das Erstellen des Businessplans zwingt dich dazu, die Konkurrenz zu analysieren. Alle Unternehmen haben Konkurrenz in Form von direkten oder indirekten Wettbewerbern und es ist entscheidend, die Wettbewerbsvorteile deines Unternehmens zu verstehen. Wenn du derzeit keine Wettbewerbsvorteile hast, hilft dir diese Analyse dabei herauszufinden, was du tun musst, um diese zu erlangen. 

4. Du lernst deine Kundinnen und Kunden besser kennen

Warum kaufen sie, wenn sie kaufen? Warum tun sie es nicht, wenn sie es nicht tun? Eine gründliche Kundenanalyse ist für einen effektiven Businessplan und für ein erfolgreiches Geschäft unerlässlich. Wenn du deine Kunden verstehst, kannst du nicht nur bessere Produkte und Dienstleistungen für sie entwickeln, sondern sie auch kosteneffizienter über Werbung und gezielte Kommunikation erreichen. 

5. Du kannst bisherige Annahmen bewerten

Der Prozess des eigentlichen Schreibens des Businessplans hilft dabei, zuvor „versteckte“ Annahmen in den Vordergrund zu rücken. Indem du sie aufschreibst und bewertest, kannst du sie auf ihre Gültigkeit hin analysieren. Zum Beispiel kannst du angenommen haben, dass lokale Einzelhändler dein Produkt führen würden. Ist dieses Szenario nicht eingetreten, so kannst du diese Ergebnisse in deinem Businessplan bewerten und zukünftige Risiken besser abschätzen. 

6. Er hilft dabei, die Umsetzbarkeit deines Vorhabens besser beurteilen zu können

Wie gut ist diese Gelegenheit? Der Businessplan-Prozess beinhaltet die Erforschung deines Zielmarktes sowie der Wettbewerbslandschaft und dient als Machbarkeitsstudie für den Erfolg deines Vorhabens. In einigen Fällen wird das Ergebnis deiner Planung sein, das Vorhaben unverändert umzusetzen. In anderen Fällen wird das Ergebnis von deiner Planung abweichen.  Gelegentlich ist es sogar nötig, ein Vorhaben zu begraben und mit einer anderen Idee fortzufahren, die bessere Erfolgschancen hat. 

7. Hierin dokumentierst du dein Geschäftsmodell 

Wie genau wird dein Unternehmen Geld verdienen? Dies ist eine wichtige Frage, die du dir und deinen Investorinnen und Investoren schriftlich beantworten musst. Die Dokumentation des Einnahmemodells hilft dabei, Herausforderungen und Annahmen im Zusammenhang mit der Finanzierung deines Unternehmens anzusprechen. Beim Lesen deines Businessplanes fallen Investorinnen und Investoren oder befreundeten Unternehmern vielleicht zusätzliche Einnahmequellen ein, die du berücksichtigen kannst. 

8. Durch den Businessplan kannst du deinen Finanzierungsbedarf ermitteln

Muss mein Unternehmen Kapital aufnehmen? Wenn ja, wie viel? Einer der Zwecke eines Businessplans ist es, dir zu helfen, genau zu bestimmen, wie viel Kapital du benötigst und wofür du es verwenden wirst. Dieser Prozess ist für die Beschaffung von Startkapital und für den effektiven Einsatz deiner finanziellen Mittel unerlässlich. Außerdem gibt dir eine vorausschauende Planung finanzielle Gewissheit für die Zukunft. 

9. Mit dem Plan kannst du Investorinnen und Investoren für dein Vorhaben gewinnen

Ein formeller Businessplan ist die Grundlage für Finanzierungsvorschläge. Der Businessplan beantwortet die Fragen der Investoren wie: Gibt es einen Bedarf für dieses Produkt/diese Dienstleistung? Wie lauten die finanziellen Prognosen? Was ist die Exit-Strategie des Unternehmens?  Investoren werden dich in der Regel persönlich treffen wollen, bevor sie dir einen Scheck ausstellen. Bei diesen Treffen wird oft auch ein Businessplan verlangt, der zur Prüfung vorgelegt wird.

10. Ein aktueller Businessplan sichert dir auch langfristige Finanzierungen  

Neben dem Startkapital benötigen Unternehmen oft auch in der Wachstums- und Expansionsphase Geld. Hiermit werden z. B. bessere Buchhaltungs- und Managementsysteme etabliert, neue Produkte oder Dienstleistungen in bestehende Märkte eingeführt oder das bestehende Geschäft auf andere Märkte und Kundentypen ausgeweitet. Mit einem ständig aktualisierten Businessplan hast du viel bessere Chancen, das Geld zu bekommen, das du brauchst, um weiter zu arbeiten oder zu expandieren. Investoren und Finanziers achten immer auf das Ausfallrisiko eines Kreditnehmers. Mundpropaganda reicht nicht aus, um deine Geldgeber von deiner Kreditwürdigkeit zu überzeugen. Lasse lieber Zahlen und Fakten für dich sprechen, indem du einen ordnungsgemäß formulierten Geschäftsplan vorlegen. 

💡 Wusstest du: Beratungen werden in vielen Fällen vom Bund gefördert. Im Falle einer Beratung von einem akkreditierten Unternehmensberater erhältst du eine Förderung für dein Unternehmen. Somit hast du bei einer professionellen Unternehmensberatung nur eine sehr geringe Eigenbeteiligung. Benötigst du Hilfe bei der Finanzierung oder bei der Erstellung eines professionellen Businessplans? Kontaktiere uns – einer unserer professionellen Berater hilft dir gerne weiter. 

11. Planung verringert das Risiko

Falsche Unternehmensentscheidungen kosten Zeit und Geld. Der Prozess der Erstellung des Geschäftsplans hilft dabei, diese Opportunitätskosten zu minimieren. Bewerte und vergleiche die Attraktivität einer bestimmten Gelegenheit bereits im Schreibprozess – dies kann dich vor kostspieligen Fehlentscheidungen bewahren.

12. Der Businessplan beinhaltet eine detaillierte Marktanalyse deiner Branche

Was sind die wichtigsten Trends in Ihrer Branche? Was sind die größten Bedrohungen? Wächst oder schrumpft der Markt? Wie groß ist der Zielmarkt für Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung? Die Erstellung des Businessplans wird dir in jedem Fall helfen, sowohl ein breiteres und tieferes Verständnis deines Marktes zu gewinnen als auch dieses Wissen zu nutzen, um fundierte Entscheidungen zur Sicherung deines unternehmerischen Erfolgs zu treffen.

13. Mit dem Businessplan kannst du Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für dich gewinnen 

Um erstklassige Mitarbeiter und Talente anzuziehen und zu halten, ist ein Businessplan notwendig. Der Businessplan überzeugt Mitarbeiter (und Management) davon, dass deine Geschäftsidee solide ist und dass das Unternehmen seine strategischen Ziele erreichen wird. Deine Angestellten bekommen eine konkrete Vorstellung vom Unternehmenskonzept, was sie zur Mitarbeit motiviert. Wichtig ist, dass beim Wachstum deines Unternehmens deine Mitarbeiter und nicht unbedingt du selbst die meiste Arbeit leisten werden. Weihe sie deshalb in dein Vorhaben sowie langfristige Pläne ein und stärke so das Teamgefühl. 

14. Im Businessplan legst du die Ausrichtung deines Unternehmens fest 

Der Geschäftsplan ist ein Fahrplan, mit dem du agierst und an dem du dich in Zeiten des Zweifels orientieren kannst. Ohne einen Geschäftsplan änderst du möglicherweise ständig deine kurzfristigen Strategien und verlierst schnell den Blick auf deine langfristigen Meilensteine. Du würden niemals ohne Landkarte oder Google Maps auf eine lange Autofahrt gehen; betrachte deinen Businessplan genau als diese Karte, die dich zum Ziel führt.

15. Die Grundlage, um Geschäftspartnerinnen und -partner zu gewinnen 

Bei potenziellen Geschäftspartner ist ein Businessplan ebenfalls gerne gesehen, denn in ihm lässt sich ablesen, ob sich eine Partnerschaft oder gar eine Fusion der Unternehmen lohnt. Der Aufbau von Partnerschaften erfordert oft Zeit und Kapital, und Unternehmen werden eher bereit sein, eine Partnerschaft mit deinem Unternehmen einzugehen, wenn sie eine detaillierte Erklärung deiner Geschäftsmethoden vorliegen haben. 

16. Er hilft dir dabei, dein Produkt oder deine Dienstleistung sinnvoll auf dem Markt zu positionieren 

Die Erstellung des Businessplans hilft, die Rolle deines Unternehmens auf dem Markt zu definieren. Diese Definition ermöglicht es dir, das Unternehmen kurz und bündig zu beschreiben und die Marke gegenüber Kunden, Investoren und Partnern zu positionieren. Mit dem Einblick in die Branche, die Konkurrenz und die Kunden, den du während des Geschäftsplanungsprozesses gewinnst, kannst du am besten bestimmen, wie du deine Marke positionierst. 

17. Er beinhaltet eine Beurteilung deines Unternehmens 

Ein formeller Geschäftsplan ermöglicht es dir, die tatsächlichen operativen Ergebnisse deines tatsächlichen Geschäfts mit den theoretisch geplanten Ergebnissen zu vergleichen. Auf diese Weise kannst du klar erkennen, ob du deine strategischen, finanziellen und operativen Ziele erreicht hast (und warum du dies getan hast oder auch nicht). 

18. Er bereitet dich auf Marktveränderungen vor

Veränderungen am Markt können schwerwiegende Folgen für ein Unternehmen haben. Um diese Auswirkungen berechenbarer zu machen, lohnt es sich potenzielle Schwankungen bereits im Businessplan zu prognostizieren und Notfallstrategien zu entwickeln. Wenn du dich bereits in einer Krise befindest, weil z. B. deine aktuellen Vertriebs- und Betriebsmodelle unter den schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen nicht mehr funktionieren, kannst du deinen Geschäftsplan auch überarbeiten oder gar neu schreiben. Definiere und validiere hierin Strategien, die dir aus der Notsituation helfen könnten. 

19. Der Businessplan beinhaltet einen Marketingplan

Wie wirst du deine Kunden erreichen? Wie wirst du sie binden? Wie hoch ist dein Werbebudget? Welchen Preis wirst du verlangen? Ein gut dokumentierter Marketingplan ist für das Wachstum eines Unternehmens unerlässlich. Und die Marketingstrategien, die du verwendest, werden sich jedes Jahr weiterentwickeln. Daher ist es wichtig, zumindest den Teil der Marketinganalyse und Marketingplanung in einem Businessplan jährlich zu überarbeiten. 

20. Dein Personalbedarf wird prognostiziert

Dein Businessplan liefert dir auch einen Fahrplan für deinen Personalbedarf. Es kommt nicht selten vor, dass Unternehmen nach Vollendung ihres Businessplanes eine personelle Unterbesetzung feststellen. Ein solches Defizit ist nicht dramatisch, insofern es rechtzeitig erkannt wird, denn es braucht Zeit, gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu rekrutieren und zu schulen. Wer den Personalbedarf seines Unternehmens verstanden hat und gut prognostizieren kann, kann zudem reibungslos expandieren.

21. Thinking out-of-the-box: Der Businessplan öffnet neue Perspektiven

Durch Brainstorming, Whiteboarding oder kreative Impulsfragen kannst du dein Unternehmen in neuem Licht sehen. Dir kommen neue Ideen für die Vermarktung deines Produkts oder deiner Dienstleistung und die Führung deines Unternehmens. Regelmäßig neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen, unterscheidet ein Unternehmen, das lediglich überlebt, gravierend von einem Unternehmen, das floriert. Ein Businessplan oder das Gespräch mit einem professionellen Unternehmensberater hilft also nicht nur neuen Unternehmern beim Erschließen eines Geschäftsfeldes, sondern erhält die Dynamik und Aktualität eines bestehenden Unternehmens.  

💡 Wenn du einen professionellen Businessplan für dein (zukünftiges) Unternehmen benötigst, bekommst du in den meisten Fällen einen Zuschuss vom BAFA, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Kontaktiere uns – unsere erfahrenen Beraterinnen und Berater helfen dir gerne bei deinen Fragen. 

Häufig gestellte Fragen unserer Kundinnen und Kunden

Wer kann einen professionellen Businessplan erstellen? 

Im Grunde kann jeder einen professionellen Businessplan erstellen, wenn er weiß, wie es geht. Wir sind eine vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle akkreditierte Unternehmensberatungsfirma mit Sitz in Köln. Unsere erfahrenen Beraterinnen und Beratern schreiben dir garantiert einen professionellen, finanzierungsfähigen Businessplan. 


Ein professioneller Businessplan ist das Fundament deines Vorhabens.

Wir unterstützen dich professionell und von Anfang an. Damit dein Unternehmen erfolgreicher startet.