Unternehmens-Werk erklärt: So schreibst du deinen eigenen Businessplan

Was genau ist ein Businessplan? Ein Businessplan ist mehr als ein Dokument. Er ist ein Leitfaden, der dir hilft, deine Ziele zu umreißen und zu erreichen. Außerdem ist er ein Management-Tool, das dir erlaubt, Ergebnisse zu analysieren, strategische Entscheidungen zu treffen und zu zeigen, wie dein Unternehmen arbeiten und wachsen wird. Kurz gesagt, wenn du daran denkst, ein Unternehmen zu gründen oder planst, dein Unternehmen Investoren vorzustellen, kann das Schreiben eines Businessplans deine Erfolgschancen verbessern.

Einen Businessplan zu schreiben, muss nicht unbedingt kompliziert sein – es ist nur mühsam und zeitaufwendig. In diesem umfassenden Leitfaden zeigen wir dir, wie du einen Businessplan selber schreiben kannst, der die gewünschten Ergebnisse erzielt. Keine Sorge, du musst keinen Abschluss in Betriebswirtschaft oder Buchhaltung haben, um einen guten Businessplan zu erstellen. Dieser Leitfaden zeigt dir Schritt für Schritt, wie du deinen Plan ohne Komplexität und Frustration erstellen können.

Du hast mit ihrem Businessplan schon angefangen und suchst noch nach den richtigen Tipps für den Feinschliff? Dann haben wir genau das Richtige für dich: Nämlich 6 Tipps wie du einen perfekten Businessplan schreibst

Warum solltest du einen Businessplan schreiben?

„Kann ich nicht einfach mit der Gründung und dem Betrieb meines Unternehmens beginnen?“ – das hören wir oft von unseren Kundinnen und Kunden. Doch ganz so einfach ist es leider nicht ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Wenn du deine Firma ohne Planung gründest, verpasst du dabei einige wichtige Vorteile, die ein Businessplan bietet.

Ein Businessplan hilft dir folgende unternehmerische und strategischen Aufgaben gezielt anzugehen:

Um Unternehmen schnell und erfolgreich aufzubauen 

Beim Schreiben eines Geschäftsplans geht es darum, eine Grundlage für dein Unternehmen zu schaffen. Du sagst nicht die Zukunft voraus, sondern arbeitest die Kernstrategie deines Unternehmens aus, die dir helfen wird den Kurs auf Wachstum zu halten. Dieses anfängliche Dokument ist nicht dazu gedacht, perfekt zu sein, sondern soll stetig überprüft und angepasst werden, um dich dabei zu begleiten, deine Ziele zu identifizieren und zu erreichen.

Ohne einen Businessplan als Grundlage ist es viel schwieriger, deine Fortschritte zu verfolgen, Anpassungen vorzunehmen und passende Informationen zur Verfügung zu haben, auf die du bei schwierigen Entscheidungen zurückgreifen kannst. Zudem stellt die Erstellung eines Geschäftsplans sicher, dass du so etwas wie eine unternehmerische Straßenkarte hast, die nicht nur aufzeigt, wo du hinwillst, sondern auch, wo du bereits warst.

Um Finanzierungen und Förderungen zu erhalten

Investoren und Kreditgeber müssen wissen, dass du eine solide Vorstellung von der Entwicklung deines Unternehmens hast. Du musst beweisen, dass es einen erreichbaren und nachhaltigen Bedarf für deine Lösung gibt, dass du eine starke Geschäftsstrategie hast und dass dein Unternehmen finanziell stabil sein kann. Das bedeutet, dass du die richtigen Bilanzen, Prognosen und eine gut verständliche Erklärung deines Geschäftsmodells für potenzielle Investorinnen und Investoren bereithalten musst.

Das Schreiben deines Businessplans hilft dir, all diese Teile zusammenzufügen und Verbindungen zwischen ihnen herzustellen, um eine zusammenhängende Geschichte über dein Unternehmen zu erzählen.

Um sichere und strategisch richtige Entscheidungen zu treffen

Die größten Entscheidungen müssen nicht selten in brisanten Phasen des Wachstums oder sogar in schwierigen Krisenzeiten getroffen werden. Dies erfordert, dass du folgenreiche Entscheidungen oft viel schneller treffen musst, als dir vielleicht lieb ist. Ohne aktuelle Planungs- und Prognoseinformationen können diese Entscheidungen gar nicht so sicher oder strategisch gut sein, als sie sein müssten.

Wenn du einen Geschäftsplan hast, den du regelmäßig überprüfst, kannst du fundierte Entscheidungen treffen. Du verfügst über alle notwendigen Informationen, um zu wissen, wann du neue Mitarbeiter einstellen, eine neue Produktlinie einführen oder eine größere Anschaffung tätigen kannst. Gleichzeitig kannst du auch im Voraus planen, falls eine Entscheidung nicht wie erwartet ausfällt, und so dein potenzielles Risiko minimieren.

Bist du immer noch unsicher, ob sich ein Businessplan lohnt oder nicht? Neben diesem kompakten Leitfaden haben wir hier 21 Gründe für einen Businessplan zusammengestellt, die dich bestimmt überzeugen.

Schlüsselinhalte eines professionellen Businessplans

Selbst verfasste Businesspläne erfordern eine intensive Auseinandersetzung mit allen Ebenen deines geplanten Unternehmens. Sie sind, wenn sie korrekt Verfasst werden, aber keinesfalls weniger erfolgsversprechend, als professionelle Pläne. Von Marketing über Transportlogistik bis hin zur Finanzierung gibt es jedoch viel zu bedenken. Damit du beim Verfassen deines eigenen Geschäftsplanes kein Detail vergisst, haben wir hier eine Liste aller Kapitel und eine anschließende Beschreibung der Schlüsselinhalte jedes Kapitels zusammengestellt.


  1. Executive Summary
  2. Chancen
  3. Ausführung
  4. Unternehmen und Management im Überblick
  5. Finanzplan

Der wahrscheinlich bequemste und vermutlich schnellste Weg zur Unternehmensgründung, ist es den Businessplan von einem professionellen Unternehmensberater schreiben zu lassen. Wir von Unternehmens-Werk stehen eng an deiner Seite, um gemeinsam mit dir ein erfolgreiches Unternehmenskonzept auszuarbeiten.

💡 Wusstest du: Beratungen werden in vielen Fällen vom Bund gefördert. Im Falle einer Beratung von einem akkreditierten Unternehmensberater erhältst du eine Förderung für dein Unternehmen. Somit hast du bei einer professionellen Unternehmensberatung durch uns also nur eine sehr geringe Eigenbeteiligung.

Benötigst du Hilfe bei der Finanzierung oder bei der Erstellung eines professionellen Businessplans? Kontaktiere uns – einer unserer professionellen Berater hilft dir gerne weiter.

1. Executive Summary

Die Executive Summary ist ein Überblick über dein Unternehmen und deine Pläne. Sie steht an erster Stelle in deinem Plan und ist idealerweise nur ein bis zwei Seiten lang. Im Idealfall kann die Executive Summary als eigenständiges Dokument fungieren, das die Highlights deines detaillierten Businessplans abdeckt. In der Tat ist es sehr üblich, dass Investoren nur nach der Zusammenfassung fragen, wenn sie dein Unternehmen evaluieren. Wenn ihnen gefällt, was sie in der Zusammenfassung sehen, werden sie oft einen vollständigen Plan und detailliertere Finanzdaten anfordern.

Diese Zusammenfassung ist das erste und wichtigste Kapitel deines Geschäftsplans. Gerade deshalb ist es ratsam, sie erst ganz zum Schluss zu schreiben. Erst, wenn du die Details deines Unternehmens ausführlich definiert hast, lohnt es sich eine prägnante Kurzfassung hiervon zu verfassen. Stelle dabei unbedingt sicher, dass die Executive Summary kurz, prägnant und für Investoren ansprechend zu lesen ist. Folgende Aspekte müssen in der Zusammenfassung enthalten sein:


Geschäftsübersicht

Fügen zu Beginn der Seite, direkt unter dem Firmennamen, einen Überblicks-Satz ein, der im Wesentlichen beschreibt, was dein Unternehmen tut. Dieser Satz wird auch als Wertversprechen bezeichnet. Er kann wie ein Slogan oder eine Tagline formuliert sein. In der Regel bietet es sich jedoch an, genauer zu beschreiben, worauf sich dein Unternehmen genau spezialisiert.


Problem

Fasse in ein bis zwei Sätzen das Problem zusammen, das du auf dem Markt löst. Jedes Unternehmen löst ein Problem für seine Kunden und erfüllt einen Bedarf auf dem Markt.


Lösung

Wie adressierst du das Problem, das du auf dem Markt identifiziert hast? Beschreibe, wie das Produkt oder die angebotene Dienstleistung dem zuvor definierten Defizit nachkommt.


Zielmarkt

Wer ist dein Zielmarkt bzw. dein idealer Kunde oder ihre ideale Kundin? Wie viele Personen gibt es, die dein Produkt ansprechend finden oder deine Dienstleitung nutzen würden? An dieser Stelle ist es wichtig, spezifisch und ehrlich zu sein.

Wenn du eine Schuhfirma hast, richte dich nicht an jeden, nur weil jeder Füße hat. Du zielst höchstwahrscheinlich auf ein bestimmtes Marktsegment ab, wie z. B. „stilbewusste Männer“ oder „Läufer“. Das macht es dir viel leichter, deine Marketing- und Vertriebsanstrengungen gezielt zu steuern und die Art von Kunden anzuziehen, die am ehesten bei dir kaufen werden.


Wettbewerb

Jedes Unternehmen steht in irgendeiner Form im Wettbewerb und es ist wichtig, in deiner Zusammenfassung einen Überblick über deine potenziellen Mitstreiter zu geben. Gibt es Alternativen oder Substitute auf dem Markt? Wie lösen andere Unternehmen das beschriebene Problem des Marktes und was unterscheidet dein Produkt oder deine Dienstleistung vom Rest?


Unternehmensübersicht und Team

Gib einen kurzen Überblick über dein Team und eine kurze Erklärung, warum du und deine Mitarbeiter die richtigen Leute sind, um die Idee auf den Markt zu bringen.

Investorinnen und Investoren legen enormes Gewicht auf das Team – sogar mehr als auf die Idee – denn selbst eine großartige Idee braucht eine großartige Umsetzung, um Wirklichkeit zu werden.


Bilanzierung

Hebe die wichtigsten Aspekte deines Finanzplans hervor, idealerweise mit einem Diagramm, das deine geplanten Umsätze, Ausgaben und Rentabilität zeigt.


Finanzierungsbedarf

Wenn du einen Businessplan schreibst, um einen Bankkredit zu erhalten oder Risikokapitalgeber um eine Finanzierung bitten, musst du in die Zusammenfassung aufnehmen, wie viel Geld du für dein Vorhaben benötigst. Hinweis: Mache dir nicht die Mühe, die Bedingungen einer potenziellen Investition aufzunehmen, da diese später gemeinsam ausgehandelt werden.


Wachstumsprognose und Meilensteine

Das letzte Kernelement deiner Executive Summary ist eine Beschreibung der Fortschritte, die du bisher bei der Umsetzung deiner Idee gemacht hast und der Meilensteine, die du zukünftig erreichen willst. Stelle kühne aber auch realistische Prognosen für die Zukunft auf und beweise Weitblick. Welche Fortschritte wird dein Start-up künftig machen, welche (Eigen-)Dynamik entwickelt es? Wenn es bereits Interessenten für deine Dienstleistung oder gar Käuferinnen und Käufer für dein Produkt gibt, solltest du dies unbedingt hervorheben.

Tipp: Du schreibst einen internen Businessplan, der lediglich ein strategischer Leitfaden für dich und dein Team ist? Dann kannst du auf Details über das Managementteam, den Finanzierungsbedarf und die Wachstumsprognose verzichten. Konzentriere dich stattdessen darauf, die strategische Ausrichtung Ihres Unternehmens zu beschreiben.

2. Chancen

Dieses Kapitel ist das eigentliche Herzstück deines Plans. Es enthält Informationen über das Problem, das du lösst, deinen Lösungsvorschlag, an wen du verkaufen willst und wie dein Produkt oder deine Dienstleistung in die bestehende Wettbewerbslandschaft passt.

In diesem Abschnitt deines Businessplans zeigst du auch auf, wie sich deine Lösung von den Lösungen der Konkurrenz unterscheidet. Du definierst also dein Alleinstellungsmerkmal und beschreibst, wie du den bestehenden Markt bereichern willst.

Die Leser deines Businessplanes werden bereits eine grobe Vorstellung deines Unternehmenskonzeptes haben, weil sie deine Executive Summary gelesen haben. Dennoch ist dieses Kapitel enorm wichtig, da du hier deinen anfänglichen Überblick erweiterst, Details lieferst und mögliche Fragen vorwegnimmst:

Problem

Beginne das Chancen-Kapitel erneut mit einer Beschreibung des Problems, das du für deine Kundinnen und Kunden löst. Wenn du das Problem, das deine potenziellen Kundinnen und Kunden haben, nicht genau benennen kannst, dann hast du möglicherweise kein tragfähiges Geschäftskonzept. Die Definition des Problems ist also das kritischste Element deines Geschäftsplans.

Um sicherzustellen, dass du ein echtes Problem für deine potenziellen Kunden löst, solltest du dich zuerst einmal vom Computer entfernen und das tatsächliche Gespräch mit potenziellen Kunden suchen. Was ist das primäre Defizit für sie? Vielleicht sind alle vorhandenen Lösungen teuer, umständlich oder weit weg? Bestätigen potenzielle Kunden das von dir vermutete Defizit, so kannst du im nächsten Schritt deine potenzielle Lösung präsentieren.

Lösung

Deine Lösung ist das Produkt oder die Dienstleistung, die du deinen Kunden anbieten willst. Beschreibe deine angebotene Leistung und die Art und Weise, wie diese dem beklagten Defizit nachkommt.

Bei einigen Produkten und Dienstleistungen kannst du vielleicht Anwendungsfälle beschreiben oder die Geschichte von Benutzern erzählen, die von deiner Lösung bereits profitieren (und bereit sind, dafür zu zahlen).

Marktsegmente und potenzielle Kunden analysieren

In diesem Abschnitt verfolgst du die Frage: An wen will ich verkaufen? Abhängig von der Art des Unternehmens, das du gründest, und der Art des Plans, den du schreibst, musst du hier möglicherweise nicht zu sehr ins Detail gehen. Auf jeden Fall musst du aber wissen, wer deine Abnehmer sind und grob einschätzen, wie viele es von ihnen gibt.  Wenn nicht genügend Kunden für dein Produkt oder deine Dienstleistung vorhanden sind, könnte das ein Warnzeichen sein.

Eine umfassende Marktanalyse erfordert viel Recherchearbeit. Identifiziere zunächst deine Marktsegmente und bestimmen, wie groß jedes Segment ist. Ein Marktsegment ist eine Gruppe von Personen (oder anderen Unternehmen), an die du potenziell verkaufen könntest. Wenn du deine Zielmarktsegmente definiert hast, ist es an der Zeit, deinen idealen Kunden für jedes Segment zu definieren. Dies geschieht am besten, indem du einen fiktiven Käufer erstellst (einen sogenannten Avatar, eine Buyer- oder User-Persona), der du einen Namen, Geschlecht, Einkommensniveau, Vorlieben, Abneigungen usw. zuordnest. Diese auf die verschiedenen Segmente zugeschnittenen Buyer-Persona sind ein gutes Werkzeug, um die Marketing- und Vertriebstaktiken zu kalkulieren, die du einsetzen musst, um diese – für dich ideale Kundinnen und Kunden – zu gewinnen.

Wettbewerb

Neben der Kundenanalyse gehört zu einer umfassenden Marktanalyse auch eine Einschätzung der Konkurrenz.

Nicht jedes Unternehmen hat direkte Konkurrenten, also Mitbewerber, die eine ähnliche Lösung des Problems bieten. Indirektem Wettbewerb ist aber jedes Unternehmen ausgesetzt. Einer der größten Fehler in deinem Businessplan ist es daher, zu behaupten, du hättest keine Konkurrenten. Ein Unternehmen das dasselbe Defizit auf dem Markt zu begleichen versucht, gehört zu deiner indirekten Konkurrenz, auch wenn der Lösungsansatz ein ganz anderer ist als deiner.

Beschreibe in diesem Teil deines Businessplanes, wer sonst noch Lösungen anbietet und was deine Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz sind. Stelle ausführlich dar, wie sich deine Lösung von anderen Angeboten auf dem Markt abhebt und welche Vorteile sie bietet. Investorinnen und Investoren werden wissen wollen, wie sie sich von deiner Konkurrenz abgrenzen.

Zukünftige Produkte und/oder Dienstleistungen

Alle Unternehmer haben eine Vision davon, wohin sie das Unternehmen führen wollen, wenn sie erfolgreich sind. Es ist zugegebenermaßen sehr verlockend, viel Zeit damit zu verbringen, zukünftige Möglichkeiten für neue Produkte und Dienstleistungen zu erkunden. Du solltest diese Visionen in deinem Businessplan jedoch nicht zu sehr ausweiten, da sie eben nur Zukunftsträume sind und möglicherweise gar nicht eintreten. Ein oder zwei Absätze über mögliche Expansionsszenarien genügen, um den Investoren zu zeigen, wohin du dich langfristig bewegen willst. Dein Hauptaugenmerk sollte jedoch stets auf deinen ersten Produkten und Dienstleistungen liegen.

3. Ausführung

Nachdem du nun das Kapitel über die Chancen deines Unternehmens abgeschlossen hast, ist es an der Zeit sich um die konkrete Ausführung deiner Pläne zu kümmern. In diesem Abschnitt geht es um das operative Geschäft, deine Marketing- und Vertriebspläne, wie du deinen Erfolg messen und welche Meilensteine du erreichen willst.

Marketing- und Vertriebsplan

In diesem Absatz wird beschrieben, wie du an deine Zielmärkte verkaufen willst, wie sich deine Preisvorstellungen zusammensetzen und welche Werbemaßnahmen und Partnerschaften du zur Etablierung deines Produktes oder deiner Dienstleistung benötigst.

Dem Marketingplan ist die Marktanalyse zwingend vorgelagert. Ohne vorab potenzielle Käufer (Buyer-Persona) und ihre entsprechenden Vorlieben definiert zu haben, wird ein Marketingplan wenig Wert haben.

Der Marketing- und Vertriebsplan setzt sich im Groben aus den folgenden vier Bereichen zusammen:

Strategische Positionierung

Die Positionierung ist die Art und Weise, wie du versuchen wirst, dein Unternehmen deinen Kunden zu präsentieren. Bietest du eine Billiglösung, glänzt du mit Nachhaltigkeit oder bist du eine hochwertige Luxusmarke?

Mache dir keine Gedanken darüber, dass deine Positionierungsaussage sehr lang oder tiefgründig sein muss. Du musst nur erklären, wo dein Unternehmen in der Wettbewerbslandschaft steht und was das zentrale Wertversprechen ist, das dein Unternehmen von den Alternativen unterscheidet.

Preisfindung

Der Preis sendet eine sehr starke Botschaft an die Verbraucher und kann ein wichtiges Instrument sein, um deine strategische Positionierung an die Verbraucher zu kommunizieren. Wenn du ein hochwertiges Produkt anbietest, wird ein gehobener Preis den Verbrauchern diese Botschaft schnell vermitteln. Trotzdem musst du Preise mit der Nachfrage und den Erwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher übereinstimmen. Ein zu hoher Preis schreckt Kundinnen und Kunden ab. Ein zu niedriger Preis kann dazu führen, dass Kunden dein Angebot unterbewerten.

Bei der Preisfindung kannst du verschiedene Modelle nutzen:

  1. Deckung deiner Kosten: In der Regel verlangen Unternehmen von ihren Kunden mehr Geld, als es sie für die Lieferung des Produkts oder der Dienstleistung kostet.

Bei diesem Modell orientieren du dich also an den Herstellungskosten deines Produktes und addieren einen Aufschlag (Kosten + Aufschlag). Dies kann effektiv sein, wenn die Deckung der Anfangskosten für dein Unternehmen entscheidend ist.

  • Wertorientierte Preisgestaltung: Bei einem „Value Pricing“-Modell bestimmst du den Preis auf der Grundlage des Wertes, den du deinen Kunden bietest. Wenn Sie z. B. Rasenpflege an viel beschäftigte Berufstätige vermarkten, sparst du deinen Kunden vielleicht eine Stunde pro Woche. Wenn diese Stunde ihrer Zeit mit 50€ pro Stunde bewertet wird, könnte dein Service 30€ pro Stunde kosten.
  • Marktbasierte Preisgestaltung: Schaue dir die aktuelle Landschaft der Wettbewerber an und lege dann den Preis auf der Grundlage dessen fest, was der Markt erwartet.
  • Primärer und sekundärer Profit: Dein Anfangspreis muss nicht unbedingt dein primärer Profit sein. Du kannst dein Produkt zum Beispiel zu Produktionskosten oder sogar darunter verkaufen, aber einen viel profitableren Wartungs- oder Supportvertrag verlangen, der mit dem Kauf einhergeht. Dies ist zum Beispiel die Strategie von Handy-Verträgen mit Neugeräten.

Verpackung

Bietest du ein physisches Produkt an, so ist die Verpackung dieses Produktes entscheidend. Sie sollte mit deiner Positionierungsstrategie übereinstimmen und dein Wertversprechen kommunizieren. Du kannst auch Bilder der Verpackung in deinen Businessplan aufnehmen.

Werbung 

Dein Businessplan sollte eine Übersicht über die Arten von Werbung enthalten, für die du Geld ausgeben willst. Wirst du online werben oder nutzt du traditionelle, offline Medien? Denke daran, dass du unbedingt messen solltest, wie viel deine Werbeaktionen kosten und wie viele Verkäufe sie bringen. Werbeprogramme, die sich nicht rentieren, sind auf Dauer schwer aufrechtzuerhalten.

Beliebte Werbestrategien, die du an dieser Stelle detailliert beschreiben solltest:

  1. PR: Ein prominenter Bericht über dein Produkt oder deine Dienstleistung kann dir viel Aufmerksamkeit verschaffen.
  1. Content Marketing: Beim Content Marketing geht es darum, deine potenziellen Kunden über Themen zu unterrichten und aufzuklären, die sie interessieren. Die kostenlosen Informationen und Ratschläge, die du zur Verfügung stellst sind in erster Linie nützlich; sie sind aber auch indirekt mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung verlinkt.
  1. Social Media: Präsenz in den sozialen Medien ist für die meisten Unternehmen eine Grundvoraussetzung. Natürlich musst du nicht auf jedem Social-Media-Kanal vertreten sein. Manchmal genügt es auf den Kanälen vertreten zu sein, auf denen sich deine Kundinnen und Kunden aufhalten.

Strategische Partnerschaften: Eine Partnerschaft kann deinem Unternehmen Zugang zu einem Zielmarktsegment verschaffen und gleichzeitig deinem Partner ermöglichen, seinen Kunden ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung anzubieten.

Operativer Betrieb

Im operativen Absatz zeigst du, wie dein Unternehmen funktioniert. Hier geht es um die Logistik, die Auftragsabwicklung, die Technik und andere Kleinigkeiten. Je nach Art des Unternehmens, das du gründest, kann dieser Teil auch kürzer ausfallen. Denke daran nur das Nötigste zu beschreiben.

Wenn dein Unternehmen Produkte verkauft, die es von anderen Anbietern einkauft, gibst du an dieser Stelle an woher die Produkte kommen, wie sie angeliefert und weiterverarbeitet werden und wie sie nach der Verarbeitung an den Endkunden kommen.

Nutzt du zur Herstellung deines Produktes eine bestimmte Technik oder basiert dein Dienstleistung auf besonderen Maschinen und Technologien, die deiner Konkurrenz möglicherweise nicht zur Verfügung stehen, so kannst du dies hier darlegen. Auch Besonderheiten bei der Logistik und Auftragsabwicklung können hier erwähnt werden, insofern sie besonders innovativ oder effizient sind.

Vertrieb

Für Produktunternehmen ist ein Vertriebsplan ein wichtiger Teil des kompletten Businessplans. Dienstleistungsunternehmen können diesen Abschnitt in den meisten Fällen überspringen.

Der Vertrieb ist die Art und Weise, wie du dein Produkt an den Kunden bringen wirst. Jede Branche hat unterschiedliche Vertriebskanäle. Der einfachste Weg, um herauszufinden, welches Vertriebsmodell für dein Unternehmen geeignet ist, ist es, andere in deiner Brache zu befragen.

Hier sind ein paar gängige Vertriebsmodelle, die du für dein Unternehmen in Betracht ziehen kannst:

  1. Direkter Vertrieb: Der direkte Verkauf an die Kundinnen und Kunden ist die einfachste und profitabelste Option. Die Einsparungen durch den Direktvertrieb können an die Kunden weitergegeben werden oder aber deine Gewinnmargen erhöhen. Die Logistik beläuft sich lediglich darauf, wie du deine Produkte zu den Endkunden bringst.
  1. Einzelhandelsvertrieb: Große Einzelhändler:innen ziehen es vor, über große Vertriebsunternehmen einzukaufen. Diese fassen die Produkte von vielen Lieferanten zusammen und stellen diesen Bestand dann den Einzelhändler:innen zur Verfügung. Natürlich nehmen diese Distributoren einen Prozentsatz der Verkäufe, die durch ihre Lager laufen.
  1. Handelsvertreter: In manchen Fällen haben nur Vertriebsmitarbeiter Zugang zu den gewünschten Distributoren und Einzelhändlern. Sie arbeiten daran deine Produkte in den entsprechenden Kanälen zu verkaufen und nehmen hierfür eine Provision.

Die meisten Unternehmen nutzen eine Mischung aus verschiedenen Vertriebskanälen. Du musst dich also nicht nur auf einen einzigen Kanal beschränken.

Risiken und Prognosen

Schließlich solltest du im Geschäftsplan die wichtigsten Annahmen aufführen, die du getroffen hast, um den Erfolg deines Unternehmens sicherzustellen.

Eine gute Taktik um Prognosen anzustellen ist, über Risiken nachzudenken. Welche Risiken gehst du mit deinem Unternehmen ein? Wenn du z. B. keine nachgewiesene Nachfrage für ein neues Produkt hast, gehe hypothetisch davon aus, dass Menschen dein Produkt brauchen und ermittele einen geschätzten Prozentsatz an Abnehmern. Wenn du dich auf Online-Werbung als wichtigen Werbekanal verlässt, prognostiziere die Kosten dieser Werbung und den Prozentsatz der Werbebetrachter, die tatsächlich einen Kauf tätigen werden.

Sobald du deine Annahmen getroffen hast, kannst du dich im nächsten Schritt daran machen, sie zu beweisen. Je stichhaltiger du deine Annahme prüfen kannst, desto wahrscheinlicher ist es, dass dein Unternehmen erfolgreich sein wird.

4. Unternehmen und Management im Überblick

Dieses Kapitel bespricht die Struktur deines Unternehmens und stellt die wichtigsten Teammitglieder vor. Diese Details sind für Investoren besonders wichtig, da sie wissen wollen, wer hinter dem Unternehmen steht und dazu beiträgt, deine Idee in ein lukratives Geschäft umzusetzen.

(Management-) Team

Hier stellst du das Team für die Umsetzung deiner Idee vor. Gehe auf die Gründe ein, die dich zur Zusammenstellung dieses Teams bewegt haben und wie die verschiedenen Positionen gemeinsam agieren. Dieses Kapitel sollte zeigen, dass du dir Gedanken über die wichtigen Rollen und Verantwortlichkeiten gemacht hast, die dein Unternehmen braucht, um zu wachsen und erfolgreich zu sein.

Füge kurze Biografien ein, die die relevanten Erfahrungen jedes wichtigen Teammitglieds hervorheben. Welchen Hintergrund hast du? Verfügst du über die richtige Branchenerfahrung? Hatten Mitglieder des Teams bereits zuvor unternehmerische Erfolge?

Ein häufiger Fehler der bei der Beschreibung des Managementteams passiert, ist jedem Mitglied des Teams einen C-Level-Titel zu geben (CEO, CMO, COO usw.). Das ist oft nicht realistisch. Besser ist es hingegen das zukünftige Wachstum von Titeln zu berücksichtigen und Raum für zukünftiges Wachstum und Veränderungen zu beweisen.

Unternehmensüberblick

Der Unternehmensüberblick ist der kürzeste Abschnitt deines Geschäftsplans. Bei einem Plan, den du nur intern mit deinen Geschäftspartnern und Teammitgliedern teilen willst, überspringst du diesen Abschnitt.

Für einen kompletten Businessplan, den du mit Personen außerhalb deines Unternehmens teilen wirst, sollte dieser Abschnitt folgende Punkte enthalten:

  • Leitbild oder Wertversprechen: Ein oder zwei Sätze die beschreiben, wie dein Unternehmen seinen Kunden, Mitarbeitern usw. dient
  • Den Standort des Unternehmens
  • Kurze Geschichte des Unternehmens (wenn es sich um ein bestehendes Unternehmen handelt)
  • Übersicht über die rechtliche Struktur deines Unternehmens
  • Übersicht über die Eigentumsverhältnisse deines Unternehmens
  • Intellektuelles Eigentum: Vor allem für technologische und wissenschaftliche Unternehmen, die mit geistigem Eigentum arbeiten, welches es durch Patente o. Ä. zu schützen gilt

5. Finanzplan

Zum Abschluss deines Geschäftsplanes präsentierst du deine Finanzplanung. Ein typischer Finanzplan enthält monatliche Umsatz- und Ertragsprognosen für die ersten 12 Monate und dann jährliche Projektionen für die restlichen drei bis fünf Jahre. Jahresprognosen für drei Jahre sind in der Regel ausreichend, aber einige Investoren verlangen auch einen Zeitraum von fünf Jahren.

Dieser Teil wird von Unternehmern gelegentlich als einschüchternd empfunden, weil es hierin eben um ein so sensibles Thema wie Geld geht. Das muss aber nicht sein. Für die meisten Start-ups ist die Finanzplanung weniger kompliziert, als man denkt und ein Wirtschaftsstudium muss man hierfür auch nicht abgelegt haben.  

Wenn du dennoch Hilfe benötigst, wende dich gerne an die Profis von Unternehmens-Werk . Wir bringen die nötige Erfahrung mit, um eine professionelle und vertrauliche Finanzanalyse deines Unternehmens durchzuführen.

Umsatzprognose

Deine Umsatzprognose ist eine Vorhersage darüber, wie viel du in den nächsten Jahren verkaufen wirst. Sie ist in der Regel in mehrere Zeilen aufgeteilt, mit einer Zeile für jedes Kernprodukt oder jede Dienstleistung, die du anbietest. Mache nicht den Fehler, deine Umsatzprognose bis ins kleinste Detail aufzuschlüsseln. Konzentriere dich an dieser Stelle einfach auf übergeordnete Bereiche.

Wenn du z. B. eine Umsatzprognose für ein Restaurant erstellst, könntest du deine Prognose in folgende Gruppen unterteilen: Mittagessen, Abendessen und Getränke. Wenn du ein Produktunternehmen bist, könntest du deine Prognose nach Zielmarktsegmenten oder nach Produktkategorien aufschlüsseln.

Die erste Zeile deiner Umsatzprognose schlüsselt den geplanten Umsatz auf, die zweite die Anzahl der zu erwartenden Kunden. Zu jeder Umsatz-Zeile gehört zudem eine entsprechende Zeile, in der die direkten Kosten der verkauften Ware gelistet wird.  Zu den direkten Kosten gehören alle Kosten, die mit der Herstellung deines Produkts oder der Erbringung deiner Dienstleistung verbunden sind. Für ein Restaurant wären dies beispielsweise die Kosten für Zutaten (Wareneinsatz). Für ein Produktunternehmen wären es die Kosten für Rohmaterialien (auch Wareneinsatz). Für ein Beratungsunternehmen könnten es die Kosten für Papier und andere Präsentationsmaterialien usw. sein. Reguläre Geschäftskosten wie Miete, Versicherung oder Gehälter zählen nicht zu den direkten Kosten.

Personalplan

Dein Personalplan gibt an, wie viel du deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zahlen willst. Für ein kleines Unternehmen kannst du jede Position und jedes Gehalt im Personalplan auflisten. Für ein größeres Unternehmen wird der Personalplan typischerweise in funktionale Gruppen wie „Marketing“, „Vertrieb“, „IT“, „Operations“, „Praktikanten“ usw. unterteilt.

Zudem enthält der Personalplan das was typischerweise als „Mitarbeiterbelastung“ bezeichnet wird, d. h. die Kosten von Mitarbeitern über das Gehalt hinaus. Dazu gehören Lohnsteuern, Versicherungen und andere notwendige Kosten, die dir jeden Monat entstehen, wenn du Mitarbeiter auf deiner Gehaltsliste hast.

Liquiditätsprognose: Gewinn- und Verlustrechnung

In der Gewinn- und Verlustrechnung zeigen du, ob du einen Gewinn oder einen Verlust mit deinem Unternehmen machst. Hierzu fasst du alle Daten aus deiner Umsatzprognose und deinem Personalplan zusammen und ergänzt die laufenden Ausgaben wie Miete, Strom und Versicherungen. In der untersten Zeile ziehst du dann deine Ausgaben von deinen Einnahmen ab und zeigst den Investoren auf diese Weise, dass dein Unternehmen jeden Monat einen Gewinn erzielt. Gerade in den Anfangszeit deines Unternehmens sind auch Verluste vollkommen realistisch. Scheue dich nicht diese aufzulisten und das graduelle Wachstum deines Unternehmens im Verlauf der Folgejahre zu dokumentieren.

Wenn du Geld von Investorinnen oder Investoren aufnimmst, etwa einen Kredit bei deiner Hausbank oder du auf einen Gründerzuschuss vom Arbeitsamt angewiesen bist, ist die Liquidität deines Unternehmens immens wichtig.

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wird oft mit der Gewinn- und Verlustrechnung verwechselt, dabei haben diese Bereiche sehr unterschiedliche Funktionen. Während die Gewinn- und Verlustrechnung deine Gewinne und Verluste berechnet, verfolgt die Kapitalflussrechnung, wie viel Bargeld (Geld auf der Bank) du zu einem bestimmten Zeitpunkt hast. Der Schlüssel zum Verständnis dieses Unterschied, ist das Verständnis des Unterschieds zwischen Bargeld und Gewinnen: Wenn du eine Rechnung an deine Kunden schicken musst und dein Kunde 30 oder 60 Tage braucht, um diese Rechnung zu bezahlen, hast du das Kapital aus dem Verkauf nicht sofort zur Verfügung. Trotzdem wirst du den Verkauf bereits als Gewinn in deiner Gewinn- und Verlustrechnung verbuchen. In der Kapitalflussrechnung listest du also nur tatsächliches, bereits verbuchtes Kapital auf.

Bilanz

Die Bilanz bietet einen Überblick über die finanzielle Gesundheit deines Unternehmens. Sie listet die Vermögenswerte in deinem Unternehmen, die Verbindlichkeiten und dein Eigenkapital (Eigenkapital der Eigentümer) auf. Wenn du die Verbindlichkeiten des Unternehmens von den Vermögenswerten subtrahierst, kannst du den Nettowert des Unternehmens ermitteln.

Exit- Strategie

Der letzte Punkt, den du möglicherweise in deinem Finanzplan aufnehmen solltest, ist ein Abschnitt über deine Exit-Strategie. Wenn du dein Unternehmen auf unbestimmte Zeit behalten willst und keine Risikofinanzierung anstrebst, kannst du diesen Abschnitt auslassen.

Eine Exit-Strategie ist dein Plan für den späteren Verkauf deines Unternehmens, entweder an ein anderes Unternehmen oder an die Öffentlichkeit im Rahmen eines Börsengangs. Wenn du Investoren hast, werden sie deine Gedanken hierzu kennen wollen. Schließlich wollen deine Investorinnen und Investoren eine Rendite für ihre Investition erhalten, und die bekommen sie nur, wenn das Unternehmen an jemand anderen verkauft wird.

Auch hier musst du nicht bis ins kleinste Detail gehen, aber du solltest einige Unternehmen identifizieren, die daran interessiert sein könnten, dein Unternehmen zu kaufen, wenn du erfolgreich bist.

Fazit

Ein Businessplan ist das perfekte Werkzeug, um deine Ideen zu validieren, deine Ressourcen zu koordinieren, sich Ziele zu setzen und dein Unternehmen erfolgreich nach außen zu präsentieren. Seine klare Struktur und die fest definierten Kapitel, machen ihn zu einem gut überschaubaren und einfach zu erstellenden Dokument. Sein Inhalt verlangt jedoch ein gewisses unternehmerisches Vorwissen, solide Planung und realistische Zukunftsprognosen. Um wirklich sicher zu gehen, dass du nichts vergessen hast, schaue dir zusätzlich unsere Businessplan Checkliste für Gründer an.